Venedig – Italien

Venedig Italien - Sven Dreißig Strausberg bei Berlin

Es wurde mal wieder Zeit für einen kleinen 3 Tage Städtetrip. Venedig! Mit einigen Vorbehalten (es riecht … Massen an Touristen … teuer usw.) buchten wir ein Hotel in der Nähe des Markusplatz (Piazza San Marco). In der letzten Märzwoche war es dann soweit. Nach 1,5 Stunden Flug landeten wir auf dem Airport Marco Polo und nach ca. 40 min. mit dem Wasserbus (AliLaguna) erreichten wir unser Hotel Paganelli (San Marco-San Zaccaria). Sonne, 18 Grad und nen Espresso auf den Riva degli Schiavoni – alles gut! Unsere Planung haben wir aus Zeitgründen recht schnell über Bord geworfen und sind nach der Devise „Der Weg ist das Ziel“ losgelaufen. Persönliches Fazit: viele Menschen und laut!

Am folgenden Tag besuchten wir den Stadtteil Dorsoduro im Süden von Venedig. Für den Weg haben wir uns Zeit gelassen und es entstanden viele unserer Bilder und einige Sequenzen für den Timelapse-Film.

Ein Highlight in diesem Stadtteil ist das Guggenheim Museum bzw. die Peggy Guggenheim Collection. Auf recht kleinem Raum, mit fast Wohnzimmerhaften Charakter, getrieben von Schulklassen, trifft man auf Werke von Klee, Picasso, Dalí, Miró, Kandinsky, Pollock, Richter usw. – sehr beeindruckend!


Neben der Kunsthochschule Accademia di belle arti di Venezia befindet sich hier auch die Kirche Santa Maria della Salute. Sie gilt neben der Markuskirche als eine der schönsten Kirchen in Venedig. Wobei das bei der Anzahl der Kirchen schwer zu sagen ist 😉 Am Abend spazierten wir zurück und suchten uns ein kleines Restaurant um den Tag ausklingen zu lassen.

Was bleibt von Venedig?

Angeblich sind im Frühling noch nicht so viele Besucher vor Ort, wobei ich mir dann die Sommermonate nicht vorstellen möchte. Man sollte sich für diese Stadt Zeit nehmen. Einfach mal sitzen bleiben und sich das ganze Treiben ansehen und nicht ständig mitschwimmen. Abseits der klassischen Touristenpfade gibt es einiges zu sehen bzw. kommt man auch mal mit dem Imbissbesitzer ins Gespräch. Dann wird die Stadt sympatisch.

Ein anderer Blickwinkel: Fotografin Julia Otto

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